Integra-Vorkurs und Propädeutikum 2016

Die Eröffnung des Propädeutikums

Erste Eindrücke - von Stanislav S.
Bereits als ich den Raum betrat, in dem wir uns versammelten, fiel mir die freundliche Atmosphäre auf, die im Zimmer herrschte. Die Leute waren sehr freundlich und wir sprachen miteinander. Es gab Kaffee, Tee, verschiedene Plätzchen, Früchte und Nüsse.
Auf den Tischen neben der Wand standen Prospekte, Bücher und Broschüren mit Informationen für Studierende, über die ehs und über Dresden zur Verfügung. Unser Gespräch bzw. unser erstes Kennenlernen fand am Anfang am runden Tisch statt. Auf kreative Weise erzählten wir von uns, wie wir uns fühlten und welches Tier wir mit dem Gefühl assoziieren, das wir gerade hatten (jeder hatte sich im Voraus ein Spielzeugtier ausgesucht).
Nach dem Kennenlernen gab man uns die Übersicht mit dem Plan des Propädeutikums, wo jeder Tag bunt auf dem farbigen Papier an der Wand ganz klar dargestellt wurde. Was mir auch sehr gefallen hat, war, dass uns auch die Tutorinnen vorgestellt wurden, die uns während des Studiums unterstützen werden.

Ich bin allen sehr dankbar, die solch ein warmes Willkommen organisiert haben!

Der Begrüßungsabend - von Laura B. 
Am Begrüßungsabend sind einige Teilnehmer_innen, die Tutor_innen und Irene Sperfeld gekommen. Wir waren im Weltraum, wo sich auch die internationalen Student_innen der ehs immer treffen.

Wir haben zusammen gegessen und verschiedene Aktivitäten durchgeführt. Einer dieser Aktivitäten war einer jeweils anderen Person Fragen zu stellen und zu beantworten. Zum Beispiel:"Was würdest du machen, wenn du 100,00 Euro gewinnen würdest?" Die Antworten waren immer sehr interessant und so haben wir etwas von der anderen Person gelernt. Diese Aktivität hat mir gefallen, weil wir verschiedene Erfahrungen und Gedanken mit den anderen geteilt haben.

Außerdem haben wir von unseren eigenen Erfahrungen gesprochen und die Tutor_innen haben auch mit uns ihre Erfahrung an der ehs geteilt. Das war ein schönes und interessantes Treffen!

Die Vielfalt der Gruppe

Das Meistern der ersten gemeinsamen Aufgabe - von Sara K.
Am ersten Tag des Propädeutikums hatten wir, nach einer gründlichen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde, eine sehr interessante und umfangreiche Aufgabe zu erledigen. Unsere Aufgabe bestand darin, mit Hilfe von Papier und Stiften, die Vielfalt der Gruppe darzustellen.
Als Gruppe hatten wir dann genug Zeit, Ideen zu sammeln und mit der Gestaltung zu beginnen.

Was mich beeindruckt hat ist, dass nach ca. 5 Minuten Ideenzusammentragung alle im Klaren und zufrieden waren. Wir hatten uns geeinigt, mit unseren Händen aneinandergereiht, in einem schlüssigen Kreis, unsere Erde darzustellen. Jeder durfte in seine Hände zeichnen, schreiben, darstellen, was ihn, oder sein Land darstellt. An den Übergängen zu den nächsten Händen sollte man sich mit dem Nachbarn unterhalten und eine Gemeinsamkeit finden, die beide repräsentiert und darstellt.

Danach konnte jeder noch über seine Hände eine Sprechblase malen in die er die Wünsche an den Kurs und das Studium schreiben konnte.
Das alles hat sehr viel Spaß gemacht und alle waren sehr erstaunt, dass trotz der unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Alter…, jede_r in der Gruppe eine Gemeinsamkeit finden konnte.

Diese Aufgabe hat uns als Gruppe ein Stück zusammengeschweißt und verbunden. Es war eine erste gute Möglichkeit die anderen besser kennen zu lernen und Beziehungen zu knüpfen. Was auch sehr hilfreich für uns war, war die abschließende Gesprächsrunde.

Die Gruppe im kreativen Prozess
Das fertige Werk nach gemeinsamer Gestaltung

Besuch der Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

Wir erkunden die SLUB - von Anastasia K.
Am Freitag, den 9. September 2016 haben wir die Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) besucht. Zuerst haben wir uns in der Bibliothek angemeldet und konnten eine extrem umfangreiche Auswahl an verschiedenen Werken entdecken. Gemeinsam haben wir über die moderne Architektur und die hervorragende Ausstattung der Bibliothek gesprochen. Man muss auch sagen, es herrscht eine ruhige und entspannte Lernatmosphäre in den Räumlichkeiten.

Nachdem wir mit dem Teil des wissenschaftlichen Arbeitens fertig waren, haben wir das Buchmuseum in der SLUB besucht. In der Schatzkammer des Museums werden solche Kostbarkeiten ausgestellt wie der Maya-Codex, das deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm und andere einzigartige Schriften.

Am Nachmittag haben wir in der Zweigbibliothek für Erziehungswissenschaften gearbeitet. Dort gibt es ein umfangreiches Angebot an pädagogischer Literatur zu allen Themen und jeder konnte ein Buch oder eine Zeitschrift für seine zukünftige Präsentation finden. Der Unterricht war spannend, lehrreich und hat uns allen gut gefallen.

Besuch der Kindertagesstätte Loschwitzer Straße

Wir lernen kindheitspädagogische Ansätze der Kita Loschwitzer Straße kennen - von Lenka M.
Es freut mich, dass wir einen Kindergarten besuchen konnten. Am Montag, den 12. September um 15.30 Uhr haben wir uns bei der Kita „Loschwitzer Strasse“ getroffen.
Fünf Studentinnen aus dem Bereich „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ der ehs konnten die Kita besichtigen.

Mir persönlich hat der Kindergarten sehr gut gefallen. Wir haben alle Zimmer, in dem Kinder ihre Zeit verbringen, gesehen. Die Kita ist sehr gut ausgestattet. Die Kinder haben viele Möglichkeiten, was sie machen können und sie können auch ihre Aktivitäten auswählen.
Der Leiter, Herr Frank hat uns gerne den Kindergarten gezeigt und hat alle unsere Frage beantwortet. Wir sind froh, dass wir diese schöne Einrichtung besuchen konnten. In der Kita sind insgesamt 160 Kinder (etwa 50 Kinder in der Krippe). Sie dürfen viel Spielzeug und vielseitige Materialen benutzen.

Es interessiert mich, wie der Kindergarten funktioniert und ich konnte sehen, welche verschiedenen Aktivitäten Kinder machen können.

Es hilft mir später im Studium, weil ich so mehr weiß über wichtige Themen der Kindheitspädagogik.

Wissenschaftliches Arbeiten

Wir lernen das "Ich-Tabu" kennen oder die Kunst des wissenschaftlichen Arbeitens - von Yanet M.
Man kann viel darüber berichten, weil alles interessant, spannend und an uns angepasst war mit einer schönen Atmosphäre. Meiner Meinung nach war das wissenschaftliche Arbeiten sehr wichtig, weil es uns auf den Start unseres Studiums vorbereitet hat.

Wir haben das autonome und das lehrerzentrierte Lernen reflektiert. Lernkulturen und das Hochschulvokabular waren auch dabei. Die kulturell unterschiedlichen Besonderheiten in der wissenschaftlichen Kommunikation haben wir auch bearbeitet, z.B. das "Ich-Tabu“, das "Erzählt-Tabu“, der "Nominalstil“, „Partizipialkonstruktionen“ und die Wiederholung von Fachbegriffen. Ihr habt Euch wahrscheinlich gefragt, was alle diese Worte bedeuten. Das ist Teil des wissenschaftlichen Arbeitens. Wenn ich Euch alles erzähle, geht die Überraschung verloren. Damit möchte ich Eure Neugier wecken!

Wir sind auch dabei, die wichtigsten Regeln des wissenschaftlichen Lesens kennenzulernen. Eine Präsentation über verschiedene Themen bereiten wir in einer Gruppe vor. Wir diskutieren über wesentliche Aspekte des Studiums, der Arbeit und das Leben im Allgemeinen. Also neugierig? Dann kann ich nur das nächste Propädeutikum und das wissenschaftliche Arbeiten empfehlen!

Besuch der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden

Die Bürgerbühne lädt ein - von Judit S.
Nachdem wir am heutigen Tag alle unsere Präsentationen gehalten haben über ausgewählte Gebiete der Sozialen Arbeit bzw. der Bildung und Erziehung in der Kindheit, war der Abend am Staatsschauspiel Dresden eine sehr schöne gemeinsame abschließende Unternehmung.  Das Stück, das wir angeschaut haben, hieß „Herr der Fliegen“ von William Golding in einer Inszenierung der Bürgerbühne des Staatsschauspiels. Die Darsteller des Stückes waren allesamt Kinder und Jugendliche aus Dresden, die vor dieser noch keine Erfahrung auf der Bühne gesammelt hatten. Sie haben in diesem Stück nicht nur eine großartige künstlerische Leistung und sehr unterschiedliche Talente erkennen lassen, sondern auch enorme Konzentration und viel Kreativität an den Tag gelegt (in diesem Fall eher: auf die Bühne gelegt).

Mit wenigen ästhetischen Mitteln, einigen Klangelementen und rührender Musik hat das Stück  - unter der einfallsreichen Regieführung von Kristo Sagor - häufig Schauergefühle bei den Zuschauern ausgelöst. In unserem Kurs verfügten einige Teilnehmer nur über elementare Deutschkenntnisse, aber durch die einfache aber sehr kreative Symbolsprache und relativ zentrale Handlung, konnten alle das Stück gut verfolgen und verstehen.

Abschließend haben wir in netter Runde den Abend ausklingen lassen. Insgesamt eine sehr starke theaterpädagogische Erfahrung und ein sehr gelungener Abend. Vielen Dank dafür!

Besuch des Christlichen Hospizdienstes Dresden e.V.

Wir lernen ein spannendes und facettenreiches Feld der Sozialen Arbeit kennen - von Silvie K.
Am 12. September 2016 haben wir den Christlichen Hospizdienst Dresden e.V. besucht. Wir wurden von einem Mitarbeiter empfangen, der uns über diese Einrichtung sowie allgemein über dieses Berufsfeld informierte. Später haben wir uns die Einrichtung angeschaut und haben Informationen über die jeweiligen Räumlichkeiten bekommen, bspw. in welchen Räumlichkeiten welche Pragramme des Hospizdienstes stattfinden und auf welche Klienten diese gerichtet sind. Der Mitarbeiter war sehr herzlich und hat während der ganzen Exkursion unsere Fragen beantwortet. Die Exkursion war sehr spannend. Es war sehr überraschend, wie groß dieses Berufsfeld ist und was dies alles an Arbeit beinhaltet. Es gab viele Informationen, die neu für uns waren. Nach Ende der Exkursion haben wir weiter untereinander über den Besuch des Hospizdiensts gesprochen und uns über die neuen Informationen ausgetauscht. Für mich war der Besuch des Hospizdienstes sehr beindruckend und ich habe später über diese Exkursion auch in meiner privaten Umgebung gesprochen. Die Exkursion war sehr wertvoll, da wir eine bessere Vorstellung über die Soziale Arbeit in diesem Berufsfeld bekommen haben.

Weitere Impressionen

Wanderung zum Pfaffenstein
Wanderung zum Pfaffenstein
Wanderung zum Pfaffenstein
Wanderung zum Pfaffenstein
Dampferfahrt nach Pillnitz
Dampferfahrt nach Pillnitz
Dampferfahrt nach Pillnitz
Schloss Pillnitz
Schloss Pillnitz
Schloss Pillnitz
Übergabe der Willkommenstaschen durch den City Management Dresden e.V.
Abschluss des Propädeutikums